Sonntag, 27. Oktober 2002

Krenn: Islam ist "fanatisch & nicht die richtige Religion

  • profil: "Große Entscheidung Christentum-Islam fällig"
  • "Europa muss christlich sein"

In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" verstärkte der St. Pöltner Bischof Kurt Krenn seine Anschuldigungen gegenüber dem Islam. Auf die Frage, ob der starke Zuwachs der moslemischen Glaubensrichtung in Österreich nicht auch mit dessen Stärke zu begründen sei, antwortete Krenn: "Der Islam ist nicht stärker, sondern fanatischer. Und er ist jedenfalls nicht die richtige Religion. Wir wissen, dass wir die wahre Religion sind und aus dieser Gewissheit heraus gehen wir die Auseinandersetzung mit dem Islam an."

Zu seiner umstrittenen Äußerung von August - "zwei Türkenbelagerungen gab es schon, die dritte haben wir jetzt" - führte der Bischof aus, dass in Wien wieder eine große Entscheidung zwischen Christentum und Islam fällig sei, "ob in ein paar Jahren oder mehr, kann man nicht sagen. Aber wir möchten nicht, dass sich das so entwickelt", kommentierte Krenn die jüngsten Daten zur Volkszählung 2001.

Befragt nach seinen Erwartungen im Zusammenhang mit der bevorstehenden EU-Erweiterung, bekannte sich Krenn zwar als Befürworter. Er sei allerdings skeptisch, wenn über die Erweiterung "ständig Lobeshymnen" gesungen würden. Krenn im "profil"-Interview: "Ich bin für die Erweiterung, aber - Europa muss christlich sein - falsch ist sicher dieses verordnete Credo aus Brüssel für eine agnostische Union: Das sind die alten Freimaurer."

Lesen Sie mehr in der neuen Ausgabe von "profil".

27.10.2002 09:19