FORMAT: Das Ende von Tyrolean
- Die AUA-Gruppe fliegt weiterhin auf Sparflamme
- Jetzt wird die Marke Tyrolean gekillt
In der Sprache der AUA-Führung heißt das Projekt schlicht die neue Markenarchitektur. Gemeint ist damit ein Schritt, den General Vagn Sörensen bei seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr noch ausschloß: dass nämlich die Marke Tyrolean Airways gekillt wird.
Genau das wird aber demnächst passieren. Hochoffiziell bestätigt der Vorstand die Entscheidung zwar noch nicht, weil sie erst Anfang November präsentiert werden soll. Aber selbst die Konzernleitung gibt bereits den Hinweis, dass "drei oder mehr Marken einfach zuviel Geld kosten".
Das Tyrolean-Logo auf den Jets wird dann einfach übermalt. Zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung durch den Glasindustriellen Gernot Langes-Swarovski wird die Tiroler Airline in Austrian regional, Austrian express oder AUA Cityline umgetauft. Kapitän Sörensen deutet unmissverständlich an: "Von den Kunden kommt die Kritik, dass unser Marktauftritt zu wenig einheitlich ist."
Künftig steht die Marke AUA für den Linienverkehr, die Lauda-air für Charterflüge. Die Firmenhülle Tyrolean bleibt als reine Produktionsgesellschaft für die Mutter bestehen.
Mehr darüber lesen Sie in der neuen Ausgabe von FORMAT.
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