Chrysler ruft 143.500 Minivans in Werkstätten zurück
- Möglicherweise undichte Kraftstofftanks
Der US-Autohersteller Chrysler hat eine weitere groß angelegte Rückrufaktion gestartet. Rund 143.500 Minivans der fast ausschließlich in Nordamerika verkauften Modelle "Dodge Grand Caravan" und "Chrysler Town & Country" würden wegen möglicher undichter Kraftstofftanks ins Werk zurückgerufen.
Das teilte die US-Tochter des Stuttgarter Autobauers DaimlerChrysler am Dienstag mit. Etwa die Hälfte der Tanks müsse vermutlich ausgetauscht werden.
Grund für die Lecks seien schlechte Schweißnähte eines Zulieferers. Betroffen von dem Rückruf sind alle zwischen September 2001 und März 2002 produzierten Modelle aus einem Werk im kanadischen Windsor.
Brände oder Verletzte habe es durch die Tanks nach Informationen des Unternehmens bisher nicht gegeben, teilte Chrysler weiter mit. Der Ruf von Chrysler in den USA hatte in den letzten Jahren stark unter den häufigen Rückrufaktionen gelitten. Daher hatte das Unternehmen ein Qualitätssicherungsprogramm aufgelegt.
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