September-Inflation der Eurozone unverändert 2,1 %
- 2,2 Prozent vor einem Jahr
- Niedrigste Inflation in Großbritannien und Deutschland
Die Inflationsrate (HVPI) der Eurozone lag im September wie schon im Monat davor bei 2,1 Prozent, teilte Eurostat (EU-Amt für Statistik) heute, Mittwoch, mit. Im September 2001 war die Teuerungsrate bei 2,2 Prozent gelegen. In der gesamten EU-15 machte die Inflationsrate im September wie schon im August 1,9 Prozent aus, nach 2,1 Prozent im September des Vorjahres.
Österreich lag mit einer Teuerungsrate von 1,6 Prozent an sechster Stelle unter den EU-Staaten. Deutschland und Großbritannien mit jeweils 1,0 Prozent sowie Belgien und Schweden mit 1,2 Prozent hatten die niedrigsten Preissteigerungen zu verzeichnen. Auch Finnland (1,4 Prozent) lag besser als Österreich. Die höchsten Preisanstiege verzeichneten Irland (4,5 Prozent) sowie Griechenland und Portugal (jeweils 3,8 Prozent).
Nach Sektoren gab es in der Eurozone im Jahresvergleich die höchsten Steigerungsraten bei Hotels und Restaurants mit 4,3 Prozent vor dem Bildungswesen (Plus 3,9 Prozent).
Großbritannien am Besten
Die niedrigsten durchschnittlichen Inflationsraten über zwölf Monate bis einschließlich September 2002 wurden im Vereinigten Königreich (1,1 Prozent), Deutschland (1,4 Prozent) sowie in Belgien und Luxemburg (jeweils 1,7 Prozent) verzeichnet. Dagegen hatten Irland (4,6 Prozent), die Niederlande (4,3 Prozent) und Griechenland (3,8 Prozent) die höchsten. Für Österreich wird ein vorläufiger Wert von 1,8 Prozent ausgewiesen.
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