Koubek in 1. Runde von St.Petersburg gegen Zabaleta
- Koubek leistete sich gegen Zabaleta weiteren Selbstfaller

Der Kärntner Stefan Koubek hat am Montag Abend seine Erstrunden-Partie beim Tennis-Turnier in St. Petersburg gegen den Argentinier Mariano Zabaleta 6:3,2:6,4:6 verloren. Es war die sechste Auftakt-Niederlage des ÖTV-Daviscuppers en suite, heuer ging er bereits insgesamt 18 Mal als Erstrunden-Verlierer vom Platz. Ob Koubek in der nächsten Woche noch in Paris spielt, hängt laut Betreuer Günter Bresnik auch davon ab, ob er überhaupt in das Feld dieses Masters-Series-Turniers kommt.
Bresnik war in St. Petersburg Augenzeuge eines weiteren Selbstfallers seines Schützlings. Dabei überzeugte Koubek im ersten Satz, ließ nach einem 2:3-Rückstand kein Game Zabaletas mehr zu. Im ersten Spiel des zweiten Durchgangs ließ der Österreicher Break-Chancen aus, später verlor er zwei Service-Games nach jeweiliger 40:0-Führung. Im dritten Satz raffte sich Koubek noch einmal auf, er konnte eine 3:2-Führung nach Break aber nicht in den Matchgewinn ummünzen.
Für Bresnik war Koubeks Vorstellung spielerisch in Ordnung: "Er war überlegen, aber er konnte es eben nicht finalisieren, wurde dann immer zu unsicher. Am Ende war die Partie nur noch Not gegen Elend." Zabaleta stellte damit im Head-to-Head auf 1:1. Das erste Duell hatte Koubek vor vier Jahren in der ersten Runde von Bournemouth denkbar knapp 6:1,5:7,7:6(6) für sich entschieden.
In Basel geht der Hauptbewerb hingegen ohne Österreicher in Szene. Jürgen Melzer musste sich, ebenso wie in der Runde davor Alex Peya, dem Franzosen Nicolas Thomann beugen. Der Niederösterreicher verlor mit 2:6,6:7(9).
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