Freitag, 18. Oktober 2002

Agassi mit Mühe, Federer souverän ins Viertelfinale

  • Fast alle Zürich-Viertelfinalistinnen auch in Linz am Start
  • PLUS: Die aktuellen Weltranglisten

Die beiden Wien-Finalisten schlagen sich auch beim Masters-Series-Turnier in Madrid großartig: Der als Nummer zwölf gesetzte CA-Trophy-Sieger Roger Federer bezwang in der Nachtpartie Nicolas Lapentti 6:4,6:3, bereits zuvor hatte der Tscheche Jiri Novak den Spanier Carlos Moya nach Abwehr eines Matchballs mit 6:7,6:4,7:5 niedergekämpft. Auch Andre Agassi hatte gegen den mit einer Wild Card versehenen Feliciano Lopez (ESP) kein leichtes Spiel, er siegte 7:6,6:7,7:5.

"Es ist enttäuschend, dass überhaupt jemand ein Match wie dieses verlieren muss", meinte Agassi nachher anerkennend. Er sei auf Lopez vorbereitet gewesen, "aber ich konnte einfach nichts gegen seinen Aufschlag tun". Agassi trifft nun im Viertelfinal-Schlager auf Juan Carlos Ferrero und hat die Chance zur Revanche für die diesjährige French-Open-Niederlage in der gleichen Phase. Ferrero hatte es im Vergleich gegen Alex Corretja beim 3:6,6:0,6:1 um einiges leichter.

Linz-Starterinnen gut in Form
In Zürich sind sieben von acht Viertelfinalistinnen auch beim am Montag beginnenden Generali-Ladies Linz am Start: Lindsay Davenport, Justine Henin, Conchita Martinez, Daniela Hantuchova, Alexandra Stevenson, Patty Schnyder sowie die noch auf der Liste stehende Marie-Gaianeh Mikaelian kämpften am Freitag um den Halbfinaleinzug. Lediglich Kim Clijsters kommt nicht in die oberösterreichische Metropole. Das interessanteste Duell ist wohl Clijsters gegen Davenport, das erst in der Vorwoche in Filderstadt mit einem 6:3,6:4 für die Belgierin geendet hatte.

Bammer in Southampton im Halbfinale<(b>
Die erstmalige Nominierung ins Fed-Cup-Team hat Sybille Bammer offenbar Flügel verliehen. Die 22-jährige Oberösterreicherin besiegte am Freitag im Viertelfinale des mit 25.000 Dollar dotierten WTA-Turniers in Southampton, das auf Hardcourt gespielt wird, auch die Kanadierin Jana Nejedly mit 6:3,6:3. Bammer kann damit in der Qualifikation des Generali Ladies Linz sicher nicht spielen und hofft auf eine Wild Card für den Hauptbewerb. Die derzeitige Nummer 192 wird damit ihr bisher bestes Karriere-Ranking weiter verbessern und unter die Top 180 vorstoßen.

18.10.2002 12:15