Deutscher hatte Kontakt zur El-Kaida-Spitze
- Gebürtiger Pole kümmerte sich um die Computeranlagen

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Der seit Monaten unter Terrorismusverdacht stehende 35-jährige Deutsche Christian G. hatte laut einem Bericht des ARD-Magazins "Panorama" Zugang zum engsten Führungszirkel des Terrornetzwerks El Kaida. Bei mehreren Aufenthalten in afghanischen Ausbildungslagern habe sich der gebürtige Pole um die Computeranlagen der Organisation gekümmert. Weiter hieß es, Christian G. habe in Deutschland auch Personal rekrutiert.
Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Scheuten, sagte auf Anfrage: "Der Beschuldigte Christian G. hat den Behörden seine Aufenthalte und Aktivitäten in Afghanistan ausführlich geschildert." Einzelheiten der Ermittlungsergebnisse wollte sie nicht bekannt geben.
Der konvertierte Moslem Christian G., der unbehelligt in Nordrhein-Westfalen lebt, war den Behörden aufgefallen, weil er kurz vor dem Anschlag von Djerba einen Anruf des mutmaßlichen tunesischen Attentäters und Lastwagenfahrers Nizar Nowar erhalten hatte. Dabei waren im April 19 Menschen ums Leben gekommen, darunter 14 Deutsche.
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