Ein Toter bei Raketen-Fehlstart in Russland
- Fehlfunktion des Antriebs mögliche Ursache für Explosion
Beim Fehlstart einer Sojus-Rakete mit einem Satelliten an Bord ist in Russland ein Mensch getötet worden, acht weitere wurden verletzt. Die Rakete sei 16 Sekunden nach dem Abheben in Plesetsk im Norden des Landes am Dienstagabend explodiert und in einen nahen Wald gerast.
Dies meldete die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS am Mittwoch unter Berufung auf Rettungskräfte. Die Verletzten seien in ein örtliches Krankenhaus gebracht worden. Eine Kommission soll nun die Unglücksursache klären.
Die Startrampe wurde bei der Explosion beschädigt. Möglicherweise habe eine Fehlfunktion des Antriebs die Explosion ausgelöst, zitierte ITAR-TASS die russische Weltraumbehörde. Die Trägerrakete sollte den wiederverwendbaren internationalen Satelliten Photon-M für wissenschaftliche Experimente unter anderem im Auftrag der Europäischen Weltraumbehörde ESA und der Vereinigten Staaten ins Weltall befördern.
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