Frist abgelaufen: Kandidaturen für NR-Wahl fix
- Fußis Demokraten nur in Wien und Vorarlber, LEO out
- KPÖ und LiF schaffen die bundesweite Kandidatur locker
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TV-Konfrontation: Wer war der Beste?
Der Countdown ist abgelaufen. Am Freitag um 17 Uhr mussten sämtliche Kandidaturen für die Nationalratswahl am 24. November abgegeben werden. Das Liberale Forum und die KPÖ schafften die Hürde locker, Rudolf Fußis Demokraten nicht. Sie werden nur in Wien und Vorarlberg antreten, LEO überhaupt nicht. Fußi zur Niederlage: "Es ist zum Plärren!"
"Die Demokraten" von Volksbegehrens-Initiator Rudolf Fußi werden bei der Nationalratswahl am 24. November endgültig nur in den Bundesländern Wien und Vorarlberg antreten. In den anderen sieben Bundesländern hätte man nicht genug Unterstützungserklärungen bekommen, sagte Fußi. "Wir sind aber nicht enttäuscht", meinte Fußi. Er sehe diese Wahl als "Lernprozess".
Fußi selbst wird nun im Wahlkreis Wien-Süd antreten, wobei er eine "Persönlichkeitswahlkampf" führen wolle. Für die Bundeshauptstadt sei eine Landesliste mit 22 Kandidaten eingebracht worden - streng nach dem "Reißverschlusssystem" zwischen Männern und Frauen aufgeteilt, versicherte Fußi. In Vorarlberg sei Roman Schröck der Spitzenkandidat. Für eine bundesweite Kandidatur hätte die Zeit einfach nicht gereicht, so Fußi. Besonders knapp sei es im Burgenland und in Oberösterreich, wo nur zwei bzw. sechs Unterstützungserklärungen gefehlt hätten, gewesen. Österreichweit habe man 2.453 Unterstützungen gesammelt. 2.600 hätte man für eine bundesweite Kandidatur gebraucht.
Das Liberale Forum hat es am letzten Tag noch geschafft. Knapp drei Stunden vor dem Ende der Frist vermeldet LiF-Bundessprecher Alexander Zach: Die bundesweite Kandidatur ist fix. Demnach wurden auch in Kärnten - dem letzten noch offenen Bundesland - die nötigen Unterstützungsunterschriften aufgebracht.
In Wien wird noch die Sozialistische Linkspartei (SLP) antreten. Man habe die 500 nötigen Unterschriften schon beisammen, wurde am Donnerstag mitgeteilt.
In Vorarlberg geht überdies die Christliche Wählergemeinschaft an den Start, 130 Unterschriften sind bereits gesammelt.
In keinem Bundesland geschafft hat es dagegen Gabriele Wladyka von der Liste LEO, der Liste der EU-Opposition. In Niederösterreich habe man nur 400 statt der nötigen 500 Unterschriften gesammelt.
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