Mittwoch, 16. Oktober 2002

NEWS über das blaue Finanz-Debakel

  • 227-Millionen-Poker: Was - wenn die FP nicht gewinnt?
  • PLUS: Alle Infos zur Wahl (siehe Kasten)

Bei den Blauen herrscht zur Zeit blanke Panik: Der prognostizierte Absturz bei der Wahl 2002 reißt ein existenzgefährdendes Millionenloch in die FPÖ-Parteikassa. Einst schwerreich, drohen der FP jetzt tiefrote Zahlen und ein Gesamtverlust von 16,53 Millionen Euro.

Wahlkämpfe kosten Geld. Sehr viel Geld. Allein die bevorstehende Nationalratswahl wird insgesamt deutlich über 50 Millionen Euro verschlingen. Im Endeffekt bezahlt diese exorbitant teure Zeche Österreichs Steuerzahler. Im OECD-Vergleich hat Österreich die mit Abstand höchste staatliche Parteienförderung, diagnostiziert etwa der Politologe Hubert Sickinger. Fakt ist: Nach der Nationalratswahl wird sich das Füllhorn an Wahlkampfkostenrückerstattungen, Parteienförderungen, Klubförderungen und Akademieförderungen wieder über die Parteienlandschaft
ergießen - damit diese die vom Wahlkampf aufgerissenen Budgetlöcher wieder notdürftig flicken können.

Doch: Wer wie viel bekommen wird, hängt allein vom Wahlergebnis ab. Und auch hier zeichnet sich Dramatisches ab. Denn: Wenn Mathias Reichholds FPÖ auf die zuletzt von den Meinungsforschern prognostizierten 13 Prozent abstürzt, droht ihr für die nächsten vier Jahre ein finanzieller Verlust von sage und schreibe 16,5 Millionen Euro - 227 Millionen Schilling).

Lesen Sie die ganze Story in der neuen Ausgabe von NEWS.

16.10.2002 15:02