FPÖ startet Kampagne in Wien mit Zuversicht
- Spitzenvertreter warnen, die Freiheitlichen zu unterschätzen
·Meinung posten
TV-Konfrontation: Wer war der Beste?
·Wiener FP-Liste
Scheibner an Spitze vor Partik-Pable
·Die Programme
Das versprechen die Parteien!
·24. November
5,9 Millionen sind wahlberechtigt
Die FPÖ hat am Dienstag Abend zum Wiener Wahlkampf-Auftakt für die kommende Nationalratswahl nach Simmering geladen. In einem eigens errichteten, gut besuchten Veranstaltungszelt zeigten sich Bundesobmann Mathias Reichhold, Wiens FP-Chef Hilmar Kabas und der Wiener Spitzenkandidat Herbert Scheibner zuversichtlich. Sie warnten davor, die Freiheitlichen zu unterschätzen, auch wenn der Partei "der Wind derzeit kalt ins Gesicht bläst", wie Kabas eingestehen musste.
Parteichef Reichhold versicherte jedoch: "Die FPÖ ist wieder da. Ich spüre, die Stimmung ist gut." Reichhold warnte die politischen Gegner: "Das Fell des Bären soll man erst verteilen, wenn er erlegt ist." Die FPÖ wolle und werde den Reformkurs in Österreich fortsetzen. Schon jetzt habe sie in der Regierung viel geleistet, versicherte der FP-Chef mit Verweis etwa auf die Abfertigung neu, die Behinderten-Milliarde oder die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten.
Blaue machen Asylpolitik zum Thema
Zu tun, so betonte Reichhold, gebe es aber noch genug. Er versprach, sich etwa für eine Pensionsanpassung und die Entlastung von kleineren und mittleren Einkommen stark zu machen sowie für eine "geordnete Ausländerpolitik" zu sorgen: "Uns geht es im nächsten Schritt darum, das Asylproblem anzupacken." Asylanträge, so forderte er, sollten in Zukunft schneller bearbeitet werden. Dezidiert stellte er fest: "Österreich ist kein Einwanderungsland."
"Gusenbauer oder Biobauer"
Vehement warnten die Redner - unter ihnen auch Sozialminister Herbert Haupt - ihr Publikum davor, der ÖVP dieses Mal eine Stimme zu geben. Wenig verlockend erschien erwartungsgemäß auch eine rot-grüne Koalition. Am 24. November werde den Österreichern eine Frage gestellt, so Scheibner, nämlich: "Wollen Sie einen Gusenbauer oder einen Biobauern, den Mathias Reichhold." Scheibner verwahrte sich auch dagegen, das Bundesheer in Vorwahlzeiten zum "Spielball der Parteipolitik" zu machen. Das Thema Abfangjäger erwähnte er nicht.
Selbstkritik war nur leise zu vernehmen. Die derzeit schwierige Lage der FPÖ sei "ausnahmsweise" durch eigene Schuld herbeigeführt worden, meinte Kabas. "Ja, meine Damen und Herren, wir hatten Streit in der Partei, die Konfliktbewältigung hat nicht funktioniert." Doch man machte sich Mut. Scheibner versicherte: "Wir sind stärker denn je, motivierter denn je."
Dalai Lama in Österreich10:26
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
Pilatus PC-6 und PC-708:27
BH verkauft OldtimerBundesheer trennt sich von Propellermaschinen. Auch Panzer stehen vor dem Verkauf.
