Heirats-Boom: Mehr "Ja´s" dank Daten wie 2.2.2002
- Trendwende bei Hochzeiten: + 77,8 % im Februar!
Im Jahr 2001 ist die Anzahl der Eheschließungen stark zurückgegangen; jetzt trauen sich die Österreicherinnen und Österreicher wieder. Im Februar 2002 explodierte die Heiratslust der Österreicher: + 77,8 %! Dank "magischer Daten" wie 2.2.2002, 20.2.2002 und 22.2.2002.
Seither war die Zahl der Eheschließungen mit Ausnahme des Monats Juni stets größer als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres. Das Plus konnte den Einbruch vom vergangenen Jahr allerdings erst zur Hälfte wettmachen.
2001 verzeichneten die Statistiker mit einem Minus von 12,8 Prozent einen steilen Abfall am Heiratsbarometer. Im Jänner 2002 folgte ein weiterer Rückgang um 5,1 Prozent.
Trendwende: Im Februar kam es zu einer sprunghaften Zunahme der Trauungen um 77,8 Prozent. Diese Entwicklung ist wohl zum größten Teil auf die Attraktivität der "magischen Zahlen" 2.2.2002, 20.2.2002 und 22.2.2002 als Hochzeitsdatum zurückzuführen.
Einen Anstieg gab es aber auch im März mit plus 7,4 Prozent, im April mit plus 15,7 Prozent, im Mai mit plus 10,8 Prozent und im Juli mit plus 6,0 Prozent. Eine Ausnahme in dieser Serie machte - wohl wegen der fehlenden Feiertage - der Juni mit minus 4,1 Prozent.
+ 10% in den ersten sieben Monaten 2002
Die Eheschließungen nahmen um insgesamt zehn Prozent zu. Die Zahl der Trauungen (21.075) war um 1.908 höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (19.167). Ein Ausgleich der "Heiratspause" von 2001 ergab sich damit nicht. Die Summe der Eheschließungen der Monate Jänner bis Juli war heuer noch immer um 1.101 geringer war als im Jahr 2000 (22.176).
Der Trend zum "Bund fürs Leben" zog sich durch fast alle Bundesländer: an der Spitze Vorarlberg (plus 17,7 Prozent) vor Wien (plus 13,4 Prozent), der Steiermark (plus 12,0 Prozent), Tirol (plus 11,9 Prozent) und Kärnten (plus 10,1 Prozent). Unter dem Bundesdurchschnitt folgten Niederösterreich (plus 8,4 Prozent), Oberösterreich (plus 7,6 Prozent) und Salzburg (plus 1,1 Prozent). Nur im Burgenland gab es keine Zunahme (minus 1,6 Prozent).
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