Klett legt einziges Angebot für Bundesverlag
- Deutscher Großverlag bietet 18,5 Millionen Euro
Nachdem Rückzug zweier Konkurrenten liegt dem Bund bei der bevorstehenden Privatisierung des Österreichischen Bundesverlages (ÖBV) nur mehr ein einziges Angebot vor. Der Stuttgarter Großverlag Klett bietet für die ÖBV-Übernahme 18,5 Millionen EuroDies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.
Bereits in der Vorwoche hatte die niederländische Verlagsgruppe Wolters Kluwer ihr Angebot zurückgezogen. Am Montag hat laut dem Magazinbericht auch der einzige Interessent aus Österreich die Segel gestrichen: Der Industrielle Josef Taus, Mehrheitsbesitzer des Wiener Verlages Ed. Hölzel, wollte in einem gemeinsamen Angebot mit dem deutschen Westermann-Verlag nur elf Millionen zahlen.
Wie FORMAT weiter berichtet, hat sich Klett laut den weitgehend ausverhandelten Modalitäten des Kaufvertrages zumindest für fünf Jahre auch zur Erhaltung der ÖBV-Töchter Residenz, Deuticke und Brandstätter verpflichtet. Kaufinteresse für den Brandstätter-Verlag bekundet laut FORMAT auch der Direktor des Kunsthistorischen Museums, Wilfried Seipel.
Mehr dazu finden Sie im aktuellen FORMAT.
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