Radcliffe lief sensationelle Marathon-Weltbestzeit
- Britin blieb 1:29 Minuten unter bisheriger Bestmarke
- Sieg wurde mit 100.000 Dollar belohnt

Die Britin Paula Radcliffe (Bild) hat am Sonntag mit einer sensationellen Weltbestzeit im Marathon aufgewartet. In 2:17:18 Stunden pulverisierte sie als Gewinnerin in Chicago die bisherige Bestmarke - Radcliffe war um 1:29 Minuten schneller als die Kenianerin Catherine Ndereba, die im Vorjahr an gleicher Stelle ebenfalls Bestmarke fixiert hatte.
"Ich habe mich auf der ersten Hälfte super gefühlt. Im zweiten Teil wollte ich nur noch durchkommen. Zwischen dem 35. und 37. Kilometer hatte ich ein extremes Tief. Doch zum Schluss fühlte ich mich wieder stark", sagte Radcliffe nach ihrem grandiosen Rennen, das mit einer Siegprämie von 100.000 Dollar belohnt wurde.
Den ersten Streckenabschnitt hatte sie bei ihrem erst zweiten Marathon bei rund sieben Grad Celsius in 1:08:17 Minuten zurückgelegt. Bei ihrer Premiere über die 42,195-km-Distanz im April in London hatte die 10.000-m-Europameisterin die Bestmarke nur um zehn Sekunden verpasst.
Männer-Sieger Khannouchi lief viertschnellste Marke aller Zeiten
Bei den Männern gewann der gebürtige Marokkaner Khalid Khannouchi (USA) in 2:05:56 Stunden, 18 Sekunden hinter seiner eigenen Weltbestleistung von London im heurigen April. Khannouchi haderte nach der viertschnellsten Marke aller Zeiten mit dem Wetter: "Die Bedingungen für eine Weltbestzeit waren nicht gut genug. Der Wind wehte einfach zu stark und es war zu kalt." Bei der 25. Auflage des Chicago-Marathon waren insgesamt 37.000 Läufer am Start.
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