US-Regierung befürchtet neue Terrorwelle von El Kaida
- Terrororganisation noch nicht zerschlagen
Die US-Regierung befürchtet laut der Zeitung "New York Times" eine neue Terror-Serie des El-Kaida-Netzwerkes. Die Anschläge auf den französischen Öltanker "Limburg" vor Jemen und auf US-Soldaten in Kuwait sowie kürzlich ausgestrahlte Äußerungen führender El-Kaida-Mitglieder könnten auf den Beginn einer neuen Welle von Anschlägen hinweisen.
Das mutmaßliche Terror-Netzwerk habe sich möglicherweise neu konstituiert und gehe angesichts der harten Irak-Politik von US-Präsident George W. Bush in die Offensive. Zwei Tonbandaufnahmen, auf denen angeblich auch die Stimme von Osama bin Laden zu hören gewesen sei, könnten das Signal für El-Kaida-Mitglieder gewesen sein, neue Angriffe zu organisieren.
Nach Angaben der Regierungsbeamten erhielten Geheimdienste in der vergangenen Woche Berichte über eine deutliche Zunahme von Drohungen gegen die USA und US-Einrichtungen im Ausland. "Ich fürchte, Sie werden noch mehr davon sehen", zitierte die Zeitung den US-Senator Richard Shelby. Die Regierung hätte immer vor weiteren Anschlägen gewarnt, da El Kaida noch nicht vollständig zerschlagen worden sei.
Die französische Regierung vermutet einen Terroranschlag hinter der Explosion auf der "Limburg" am vergangenen Sonntag. Bei dem Überfall auf eine US-Einheit in Kuwait war am Dienstag ein Soldat von zwei Angreifern erschossen worden. Unterschiedlichen Angaben zufolge handelte es sich bei ihnen um islamische Extremisten oder sogar um Anhänger von El Kaida.
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