Erneut Risse in japanischem Atomkraftwerk entdeckt
- Wasser ausgelaufen; angeblich keine Gefahr für Bevölkerung

In zehn Wasserrohren eines japanischen Atomkraftwerks in der nordöstlichen Provinz Fukushima hat der Betreiber Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) erneut Risse entdeckt. Nach Angaben des größten japanischen Atombetreiber von Freitag ist aus einem der Risse Wasser ausgelaufen.
Außerhalb des Reaktors habe keine Gefahr einer radioaktiven Verseuchung bestanden. Anfang September hatte das Unternehmen in einem Vertuschungsskandal eingeräumt, jahrelang Berichte über Schäden gefälscht zu haben.
Die bis zu fünf Zentimeter langen neuen Risse seien bei Inspektionen entdeckt worden, teilte TEPCO mit. Der größte Schaden sei bereits vor einem Monat am 14. September gefunden worden. Über den Rohren verlaufende, undichte Salzwasserleitungen hätten die Schäden vermutlich verursacht. Nach dem Vertuschungsskandal hatten fünf Manager ihren Rücktritt angekündigt.
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