Ungarische Boeing wegen Bombenalarms umgekehrt
- Flugzeug war auf dem Weg nach Zürich
Wegen einer Bombendrohung musste eine Boeing der ungarischen Fluggesellschaft Malev, die sich auf dem Weg nach Zürich befand, umkehren. Wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Freitag berichtete, sei kurz nach dem Start um 7.50 Uhr ein anonymer Anruf am Stand des Airbus-Shuttels am Budapester Flughafen Ferihegy eingegangen.
Die Maschine wurde umgehend zur Umkehr aufgefordert, was einen Schaden von bis zu vier Millionen Forint (16.321 Euro) zur Folge habe, informierte Natasa Kazmer, Kommunikationsdierektor der Malev AG. Das Flugzeug mit 75 Passagieren landete ohne Probleme und wird nun von Sicherheitsexperten untersucht.
Es war bereits der dritte Zwischenfall in diesem Monat: Auch am 4. und 6. Oktober mussten Maschinen der ungarischen Fluggesellschaft nach Bombendrohungen umgekehren: eine Boeing, die sich auf dem Wege nach New York befand, und eine weitere Maschine, die nach London fliegen wollte. In beiden Fällen wurden keine Bomben an Bord gefunden. Ungarische Medien spekulierten, dass es sich bei dem anonymen Anrufer um einen entlassenen Malev-Angestellten handeln könnte.
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