Bombenanschlag auf den Südphilippinen: acht Tote
- 19 Personen verletzt
Ein neuer Bombenanschlag im Süden der Philippinen hat am Donnerstag mindestens acht Menschenleben gefordert. 19 Passanten wurden verletzt. Bei dem Attentat vor einem Busbahnhof in der Stadt Kidapawan seien unter anderem ein neunjähriger Bub und sein Vater ums Leben gekommen.
Dies teilte ein Polizeisprecher mit. Der Sprengsatz sei in einem Unterstand für wartende Buspassagiere versteckt gewesen. Die Hintergründe des Anschlags waren zunächst unklar.
Erst am Dienstag voriger Woche waren bei zwei Bombenattentaten in der rund 330 Kilometer entfernten Stadt Zamboanga ein US-Soldat sowie drei Filipinos getötet und 23 andere Menschen verletzt worden. Die Behörden schrieben das Attentat der militanten Moslemgruppe Abu Sayyaf zu. Einen Tag später explodierte ebenfalls in Zamboanga vor einer Kirche eine Granate. Am Mittwoch dieser Woche wurde in der Stadt eine Bombe in einem Bus gefunden und entschärft.
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