Acht Granaten dabei: Burgenländer festgenommen
- 68-jähriger bereits per Haftbefehl gesucht
- Ausrede: Sprengmittel "im Mistkübel gefunden"
Einen explosiven Fund machten Gendarmeriebeamte im Burgenland, als sie am Donnerstagvormittag in Kleinpetersdorf (Bezirk Oberwart) einen 68-jährigen Pensionisten aus dem Bezirk Oberwart kontrollierten: Zunächst stellten sie fest, dass der Mann wegen Einbruchs bereits zur Verhaftung ausgeschrieben war.
Als sie den 68-jährigen durchsuchten, fanden sie bei ihm insgesamt acht Handgranaten, die der Mann nach eigenen Angaben in einem Abfallmistkübel in der Nähe des neuen Einkaufszentrums in Güssing gefunden haben wollte, teilte die Sicherheitsdirektion Burgenland am Freitag mit.
Die erste Handgranate fanden die Gendarmen in der linken Brusttasche des Mannes. Die restlichen sieben hatte er zusammen mit zwei Schraubenziehern, einer Kombizange sowie einem Paar Handschuhe in einer einer Sporttasche bei sich.
Mit den Sprengkörper habe er "nach Hause" gehen wollen, sagte der Pensionist, der seit mehreren Jahren größtenteils in Bulgarien lebt, den Beamten. Dass er die Granaten selbst nach Österreich gebracht habe, bestritt er energisch. Der 68-Jährige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Graz eingeliefert.
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