Dienstag, 27. August 2002

Ein früher Sturm der Freude macht

  • Infos zum Saison-Getränk
  • Werbemittel der ÖWM

Es gibt ihn wieder: Er ist nicht mehr Most und noch nicht Wein, hat sehr viel Geschmack, steht schön im Glas und ist in den letzten Jahren zu einem Modegetränk aufgestiegen. Die Rede ist vom Sturm oder Bitzler, Sauser, Rauscher oder zu deutsch Federweißer.

Das warme Frühjahr ließ die Trauben in diesem Jahr gut reifen und so geht es durchaus mit rechten Dingen zu, wenn in vielen Gaststätten und Buschenschanken Österreichs die "Sturmzeit" ausgerufen wird.

Frühsorten wie Bouvier oder Müller-Thurgau werden bereits für die Sturmproduktion gelesen. Da nicht alle Rebsorten gleich schnell reifen, und somit für Nachschub gesorgt ist – kann die Sturmzeit von August bis in den November reichen.

Sturm ist in Gärung befindlicher Traubenmost, der sich beim Gärungsprozess durch die Umwandlung von Traubenzucker in Alkohol vom Saft in Wein verwandelt. Sturm heißt das beliebte Saison-Getränk, weil es mitten in der Gärphase gewonnen wird. „Stürmisch“ wird die Gärung, wenn die Gärhefen dank optimaler Bedingungen am aktivsten sind und besonders viel Kohlendioxyd entsteht. Dies erklärt die angenehm prickelnde Frische des Sturms.

Bei der Gärung entstehen auch eine Vielzahl von Aromastoffen, die an exotische Früchte wie Bananen oder Grapefruits erinnern. Sturm ist noch nicht durchgegoren und enthält deshalb weniger Alkohol als der Wein.

Tipp

Der Sturm bleibt aromatisch süß, wenn man ihn in den Kühlschrank stellt. Für ca. 1 1/2 Wochen hält er sich frisch, dann wird er rescher. Da der Sturm weitergärt, sollten Sie nur eine Plastikkapsel auf die Flasche stecken, sonst wird der Druck so groß.

Am besten zu dem frischen Sturm schmecken eine deftige Jause und Maroni vom Rost.

Werbemittel
Die ÖMW hat für die Gastronomie und die Buschenschenker rechtzeitig Werbemittel in Form von Tischaufstellern und Fensterstreifen vorbereitet.
Mehr Informationen dazu: Tel.: 02262 - 625 460

27.8.2002 10:39
GUSTO-Rezeptsammlung