Der Weg der Spenden zu den Opfern
- NEWS zeigt wie die 60 Mio. EURO Spendengelder verteilt werden
- Verteilung erfolgt mittels "Drei Stufen Plan"

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Die mehr als 60 Millionen Euro, die bei der Arbeitsgemeinschaft "Hochwasser-Soforthilfe" (ORF, Caritas, Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Diakonie, Kinderfreunde, Hilfswerk, Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen und Volkshilfe) in Form von reinen Spendengeldern bisher eingegangen sind, werden mittels "Drei-Stufen-Plans" vergeben. "Licht ins Dunkel"-Gründer Kurt Bergmann: "Der Großteil der Beträge soll schon bis Jahresende an die Betroffenen gehen."
Darunter sind auch jene 150.000 Euro, die innerhalb von nur einer Woche im Rahmen der NEWS-Aktion von jedem gekauften Heft geht ein Euro an die Flutopfer gespendet wurden und nun den am meisten bedürftigen Opfern zugute kommen. Ein Dankeschön an alle NEWS-Leser!
Der "Drei-Stufen-Plan
Ein "Drei-Stufen-Plan" sorgt dafür, dass die Gelder rasch, unbürokratisch, sicher und in voller Höhe dorthin gelangen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
- Im Rahmen der Phase I, der so genannten "Akuthilfe", hat der Vergabebeirat der acht Hilfsorganisationen bereits knapp drei Millionen Euro vergeben.
- Die Phase II der Hilfe ist Anfang dieser Woche gestartet. Die "Überbrückungshilfe" soll das Notwendigste zum Überleben sichern und auch erste Schritte zum Wiederaufbau ermöglichen. Etwa sieben bis zehn Millionen Euro werden in Summe bereitgestellt, bis die staatlichen Gelder zur Auszahlung kommen.
- Die Phase III, die von Mitte September bis zum Jahresende laufen soll, steht dann ganz unter dem Motto "Wiederaufbau". Kurt Bergmann: "Hier helfen wir vor allem jenen Menschen, bei denen die öffentlichen Entschädigungen beziehungsweise die Versicherungssummen nicht ausreichen, um aus der finanziellen Notlage herauszukommen."
Gelder aus Katastrophenfonds kommen noch hinzu
Parallel dazu werden in den kommenden Tagen die ersten Gelder aus dem Katastrophenfonds ausgezahlt. Zunächst sollen zumindest 20 Prozent des durch eigene regionale Kommissionen anerkannten Schadens ausbezahlt werden. Je nachdem, wie viel Geld danach noch übrig bleibt, wird die Entschädigung aufgestockt. So hat etwa Wien bereits angekündigt, 50 Prozent des tatsächlichen Schadens auszuzahlen.
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