Mittwoch, 28. August 2002

Prinzessin Diana - Das letzte Geheimnis

  • Teil 2 des Vorabdrucks des Enthüllungsbuchs vom Leibwächter

Das Enthüllungsbuch: Die brisanten Aufzeichnungen des ehemaligen Diana-Leibwächters im NEWS-Vorabdruck.
Was bleibt von Diana? Promis von Sonja Klima bis Peter Weck zum fünften Todestag der Prinzessin der Herzen.

Die Erregung steuert zügig dem Siedepunkt entgegen. In England diskutiert man über das Enthüllungsbuch, publiziert zum fünften Todestag der verewigten Prinzessin Diana von Ken Wharfe, ihrem von der Polizei rekrutierten mäßig treuen Leibwächter. Am empörtesten reagierte einer, der noch nach fünf Jahren besser schwiege: Prinz Charles, der nicht übermäßig desperate Witwer, will nach Erscheinen des Buches „Diana – Closely Guarded Secret“ (Verlag Michael O’Mara) alles unternehmen, um dem Autor zu schaden. Das Ziel ist ein Bannfluch über den vormaligen Polizisten, der sein Vertrauensverhältnis zur Prinzessin zum Zweck der Bereicherung missbraucht habe. „Wir werden“, wurde Charles zitiert, „alle Möglichkeiten – auch juridische – überlegen, wie wir mit diesem Kerl abrechnen können.“ Der verworfene Dienstbote wird dann mit schlechtem Ruf, aber gut gepolstert sein Leben fristen. Für das Buch, so heißt es, hat er bereits ein Millionen-Honorar eingestreift. Im Übrigen sei er ohnehin nicht Polizist aus Leidenschaft, sondern eher vom Geist eines österreichischen Eisenbahners geleitet gewesen: Der 53-Jährige hat den Dienst längst quittiert und ist in Frühpension gegangen. Nicht ohne zuvor für den königlichen Leibwächter-Job noch schnell 104.000 Pfund (2,3 Millionen Schilling) Abfertigung auf englische Steuerzahler-Kosten eingezogen zu haben. Weshalb er auch mehrfach und elegant in Südfrankreich urlaubte.

Richtig unsympathisch machte sich der ehemalige Leibwächter aber erst jetzt, als er dieser Tage öffentlich wurde und via TV und Presse nebst anderem das Folgende von sich gab:

  • „Den Söhnen Harry und William würde ich empfehlen, mein Buch zu lesen. Denn dort können sie einmal die ungeschminkte Wahrheit über ihre Mutter lesen.“

  • „Den so genannten Freunden von Charles ins Stammbuch geschrieben – Harry kann gar nicht der Sohn von James Hewitt sein. Denn Diana traf ihn erstmals, als Harry bereits zwei Jahre alt war, also im Spätsommer 1986.“

  • „Diana hatte einen ganz üblen Mundgeruch.“ Nur aus diesem Grund habe er, Wharfe, sich kein Verhältnis mit Diana angefangen, obwohl er doch jederzeit ein solches beginnen hätte können.

    Zudringlicher Don Juan Carlos
    Es soll 1988 gewesen sein, als Charles und Diana auf Einladung des spanischen Königshauses zum Sommerurlaub nach Mallorca fuhren. Ken Wharfe, damals erst seit einigen Wochen (nach der krankheitsbedingten Abdankung von Chefinspektor Graham Smith) für die Prinzessin verantwortlich, schildert es folgendermaßen: „Der Thronfolger und Diana waren im Marivent-Palast, mit Blick über Palma. Ich war in der Stadt untergebracht. Dort empfing ich einen Anruf der Prinzessin: „Ken, könnten Sie schnell zu mir kommen? Es ist ziemlich wichtig.“ Ich war in Minutenschnelle im Palast. Ein königlicher Lakai begleitete mich zum Pool, wo die Prinzessin schon in einer Liege auf mich wartete. Sie trug einen orangen Bikini. Ich fühlte mich dort nicht sonderlich wohl, bekam aber sehr schnell heraus, dass sie jemanden zum Reden benötigte. „Es ist schrecklich, Ken“, sagte sie, „Juan Carlos ist zwar ungeheuer charmant, aber ein bisschen zu aufmerksam, wenn Sie wissen, was ich meine. Und er ist auch sehr sinnlich – ich hab das meinem Gatten erzählt, aber der hat nur gelacht und gemeint, ich sei kindisch.“

    Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

    Außerdem:

  • Teil 2 des Vorabdrucks vom Enthüllungsbuch
  • Prominenten-Umfrage über den Diana-Mythos
  • Dianas Mutter: „Der Unfalltod Dianas hat mich krank gemacht“

    28.8.2002 13:07