Energiepreise auch im Juli rückläufig
- Preisrückgang um 4,5 Prozent im Jahresabstand
- Anstieg um 0,7 Prozent zum Vormonat
Energie war für Österreichs private Haushalte im Juli 2002 um 4,5 Prozent billiger als im Juli des Vorjahres. Die Energiepreise sind somit weiter auf Talfahrt, seit August 2001 geht es mit den Preisen bergab. Im Juni waren die Kosten für Energie im Jahresabstand um 5,2 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise im Juli auf Grund von Erhöhungen bei Sprit allerdings um 0,7 Prozent, wie die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) mitteilte.
Saisonal bedingt waren Treibstoffe zum Vormonat um 2,3 Prozent teurer. Im Jahresvergleich waren sie allerdings noch immer im Durchschnitt um 2,3 Prozent billiger: So war Normalbenzin im Juli um 2,7 Prozent, Super um 2,5 Prozent und Diesel um 1,7 Prozent günstiger. Im Vergleich zu Juni 2001 haben sich Normalbenzin und Diesel aber um jeweils 2,2 Prozent und Super um 2,4 Prozent verteuert.
Heizöl billiger
Bei Heizöl sanken die Preise weiter. Im Vergleich zum Zeitpunkt vor zwölf Monaten war Heizöl um 7,1 Prozent günstiger, gegenüber dem Vormonat sanken die Preise um 0,5 Prozent.
Strom um 4,4 % billiger
Strom war im Juli um 4,4 Prozent billiger als vor einem Jahr, zum Juni blieben die Preise unverändert. Auch die Preise bei Gas und Fernwärme sind verglichen mit dem Vormonat konstant geblieben, im Jahresabstand war Gas um 2,2 Prozent günstiger, Fernwärme um 0,1 Prozent teurer.
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