Olympiastützpunkt in Flachau mit "Herminator-Check"
- Maier hat Trainingspensum reduziert - weiter Schmerzen
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Maiers Trainings- unfall in Chile
Der Olympiastützpunkt Obertauern, an dem der Österreichische Skiverband (ÖSV) als Gesellschafter beteiligt ist, hat schon bald ein zweites Standbein in Flachau. In der Heimatgemeinde von Hermann Maier werden in Zukunft Spitzen- und Hobbysportler auf einem 700 Quadratmeter-Areal im Bergbahnen-Center betreut. Geleitet wird dieser neue Stützpunkt, der am 2. Dezember den Probebetrieb aufnimmt, vom Team um Heinrich Bergmüller, das seit längerer Zeit schon in Obertauern erfolgreich arbeitet.
"Dieser Standort im tiefer gelegenen Flachau ist eine gute Alternative zur Höhenlage in Obertauern", sagte dazu Bergmüller, der im neuen Standort für interessierte Hobby-Sportler den sogenannten "Herminator-Check" (eine umfangreiche sportmedizinische Untersuchung um 139 Euro) anbieten wird. Die Gemeinde und die Bergbahn stellen die Räumlichkeiten zur Verfügung, an den Kosten für diverse Investitionen (Untersuchungsgeräte etc.) in Höhe von rund 370.000 Euro (ca. fünf Millionen S) beteiligt sich auch der ÖSV.
Hermintor weiter mit Schmerzen
Hermann Maier, der wie ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel der Präsentation dieses neuen Projekts beiwohnte, plagen nach wie vor Schmerzen. An ein Skifahren ist bis auf weiteres nicht zu denken. "Im Augenblick wünsche ich mir nur, endlich schmerzfrei zu sein", sagte der Salzburger, dem diese Beschwerden u.a. beim Laufen und Bergabgehen zu schaffen machen. Aus diesen Gründen hat er derzeit sein Training reduziert und absolviert täglich nur eine Einheit, die meist aus drei bis vier Stunden Radfahren in freier Natur besteht.
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