Haider in NEWS: "Halte nichts von FPÖ-Spaltung"
- Bei Scheitern will Ex-FPÖ-Chef nicht noch einmal anfangen
- Plant Haider Putsch gegen Riess-Passer?
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Die Verbündeten von Jörg Haider
Der Kärntner Landeshauptmann und Ex-FPÖ-Chef hält nichts von der Spaltung der freiheitlichen Partei. Das sagte Jörg Haider in einem Interview mit dem neuen NEWS. "Wenn ich gescheitert bin mit meinem politischen Lebensweg, dann habe ich nicht die Absicht, nochmals anzufangen - dann bin ich eben gescheitert", betont Haider. Bis Oktober gibt Haider der FP-Spitze Zeit, zur reinen Lehre zurückzukehren.
Solch ein Scheitern wäre allerdings "bitter", räumt Haider ein, "weil ich dann nicht am politischen Gegner gescheitert wäre, sondern an den eigenen Leuten".
Mit diesen geht der Kärntner Landeshauptmann einmal mehr scharf ins Gericht. Manche Zwischentöne würden ihn "hellhörig" machen - "dass plötzlich Eitelkeiten Einzelner höher bewertet werden als die Sicherung eines politischen Weges, den wir uns gegeben haben". Die FPÖ müsse sich wieder als Reformbewegung etablieren, die bereit sei, "das starre Geflecht der rot-schwarzen Beziehungen und des Proporzes aufzubrechen".
"Da muss man bei Eisenbahn und Post reinfahren - um eine sichtbare und nachvollziehbare Gleichstellung der Arbeitnehmer zu erreichen. Der Hackler in der Privatwirtschaft muss genau die gleichen Rechte haben wie alle anderen. Das war immer meine Vision."
Er erwarte sich nun eine Klärung des Kurses der FPÖ bis spätestens Oktober, so Haider. Entweder habe er dann einen sonnigen Herbst in Kärnten oder man leiste gemeinsam Arbeit für den Bundeserfolg. Solange eine Chance bestehe, werde er jedenfalls darum kämpfen, "dass wir das Regierungsprogramm auch wirklich umsetzen", so der Kärntner Landeshauptmann.
Er wisse, dass er sich mit seiner Kritik auch in den eigenen Reihen nicht beliebt mache. Er fühle sich aber "eher dem Wähler verpflichtet als sonst jemandem". "Wenn meine Partei das nicht mehr tragen kann, wird sie mich das rechtzeitig wissen lassen und sagen: Pass auf, wir haben genug, wir wissen schon selber, wie es geht. Dann ist es auch für die Öffentlichkeit sichtbar, dass man mich aus der Pflicht genommen hat", sagt Haider.
Die ganze Story und das Haider-Interview lesen Sie im neuen NEWS.
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