IWF korrigiert Wachstumsprognosen nach unten
- Eurozone wächst 2002/2003 um 0,9 (1,4) / 2,3 (2,9) Prozent
- Für Weltwirtschaft auf 3,7 (4,0) Prozent
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumserwartungen für die führenden Industrieländer deutlich nach unten korrigiert. Wie am Mittwoch bekannt wurde, geht der IWF für die Eurozone im nächsten Jahr nur noch von einem Wachstum von 2,3 Prozent aus. Er revidierte seine Prognose damit um 0,6 Prozentpunkte nach unten.
Für die USA korrigierte der IWF seine Erwartungen um 0,8 Prozentpunkte auf nur noch 2,6 Prozent. Für die Weltwirtschaft rechnet der Fonds 2003 mit einem Wachstum von 3,7 Prozent.
In diesem Jahr erwartet der IWF für die Eurozone ein Wachstum von 0,9 (bisher: 1,4) Prozent, für die USA von 2,2 (2,3) Prozent und für die Weltwirtschaft von unverändert 2,8 Prozent.
Die weltwirtschaftliche Erholung komme nicht so schnell voran, wie anfangs erwartet, stellte der IWF in seinem Ausblick fest. Die Unsicherheiten und Risiken hätten sich erhöht.
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