Schulbeginn: Schreibwarenhandel setzt Millionen um
- Auch Libro-Kette will sich das Geschäft nicht entgehen lassen

Die Regale sind vollgeräumt, und Füllfeder & Co warten schon seit Tagen auf Käufer. Während Österreichs Schüler noch die letzten Ferientage genießen, werden in den heimischen Büro- und Schreibwarengeschäften die Rechenstifte gezückt. Denn der Schulbeginn ist für die Branche die mit Abstand umsatzstärkste Zeit des Jahres. Rund 260 Millionen Euro, also mehr als ein Drittel des Jahresumsatzes von zuletzt 767 Millionen Euro, werden alleine in den ersten Septemberwochen erwirtschaftet.
Zwischen 100 und 250 Euro lassen sich die Österreicher den Schulanfang ihrer Sprösslinge Jahr für Jahr kosten.
Fachhandel unter Druck
Nach der Insolvenz des ehemaligen Shooting-Stars Libro setzt es heuer eine bislang ungekannte Werbeschlacht. Die Konkurrenz will sich den Libro-Kuchen möglichst unter sich aufteilen und buhlt entsprechend heftig um die Käufer. Dass sich jetzt auch noch ein totgeglaubter Mitbewerber zu Wort meldet, hat bei den Vertretern des Fachhandels für erheblichen Unmut gesorgt. Denn dank eines neuen Millionenkredits kann die insolvente Buch- und Medienhandelskette Libro das heurige Schulgeschäft doch noch bestreiten.
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