Private, Firmen, Landwirte verloren mind. 2 Mrd. €
- Zu den großen Verlierern gehören die landwirtschaftl. Betriebe
Die Schreckensbilanz sprengt alle Dimensionen. 10.000 Häuser zerstört oder schwer beschädigt, mehr als 500 Betriebe überflutet, lahm gelegt oder unmittelbar vor dem Ende. Unter dem Strich bleiben Schäden von - optimistisch gerechnet - zwei Milliarden Euro. Im schlimmsten Fall könnte sich diese Summe sogar verdoppeln.
Infrastruktur: 100 Millionen Schaden
Schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden die Strecken der Österreichischen Bundesbahnen, zahlreiche Landes- und Bundesstraßen sowie Brücken. Die exakte Höhe der Schäden ist zwar noch nicht geklärt. Erste Schätzungen gehen von mindestens 100 Millionen Euro aus, rund die Hälfte davon dürfte auf die Bahn entfallen.
Wirtschaft: 500 Millionen vernichtet
Neben Hunderten Gewerbe- und Kleinbetrieben wurde auch eine Reihe von Großunternehmen von der Jahrhundertflut schwer geschädigt. Die oberösterreichische Papierfabrik Nettingsdorfer stand ebenso unter Wasser wie das in Schwertberg ansässige Maschinenbau-Unternehmen Engel. In Summe sind in Salzburg, Ober- und Niederösterreich mehr als 500 Betriebe vom Hochwasser betroffen. Der entstandene Schaden wird auf zumindest 500 Millionen Euro geschätzt.
Landwirtschaft: Mehr als 100 Millionen weg
Zu den großen Verlierern zählen die landwirtschaftlichen Betriebe. Sie müssen nicht nur die Ernteausfälle (hauptbetroffen: Acker- und Gemüsebauern), sondern vor allem Schäden an Begäuden, Maschinen, aber auch Futtermitteln verkraften.
Private: Mehr als eine Milliarde Verlust
Den enormen Vermögensverlust, den die Bewohner der betroffenen Regionen erlitten haben, wagt kaum jemand zu schätzen. Sicher ist, dass 10.000 Wohnhäuser schwerst beschädigt worden sind. Die Tragik dabei: Nur sehr wenige Hausbesitzer sind gegen eine derartige Katastrophe ausreichend versichert.
Lesen Sie mehr über die Flutkatastrophe und ihre Auswirkungen in der neuen Ausgabe von NEWS.
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