AUA-Plus von 29,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr
- Passagieraufkommen steigt um 0,5 Prozent
- Sanierung schreitet besser voran als erwartet!
Die börsenotierte Austrian Airlines-Gruppe meldet bereits für das erste Halbjahr 2002 positive Ergebniskennzahlen: Der Betriebserfolg EBIT lag nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2002 bei plus 29,7 Mill. Euro. Und das nach einem Verlust von 31,5 Mill. Euro vor einem Jahr!
Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) fiel mit 4,3 Mill. Euro nach einem Vergleichswert von -70,2 Mill. Euro positiv aus, teilte die AUA am Dienstag vor ihrer Halbjahresbilanz-Pressekonferenz (10.30 Uhr) mit.
Das Passagieraufkommen stieg leicht um 0,5 Prozent auf 4,086.918 Fluggäste - trotz eines um 6,9 Prozent reduzierten Angebots. Mit diesen Ergebnissen hat die AUA-Gruppe aus AUA, Lauda Air, Tyrolean Airways und Rheintalflug sämtliche Analystenerwartungen übertroffen. Von der APA befragte Experten hatten zuletzt im Durchschnitt ein EBIT von -4,3 Mill. Euro und ein EGT von -35,4 Mill. Euro erwartet.
Dank des beschlossenen umfassenden Maßnahmenprogramms sei es gelungen, die eingeleitete operative Sanierung auch im zweiten Quartal erfolgreich fortzusetzen, teilte der Vorstandschef der Austrian Airlines-Gruppe Vagn Sörensen mit. "Diese ersten positiven Resultate" seien ein starker Antrieb für weitere gemeinsame Anstrengungen. Sörensen forderte weiter Durchhaltevermögen, konsequente Wertorientierung und wirtschaftlichen Weitblick.
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