Erste Bank: Analysten sehen 2-stelliges Ergebnisplus
- Gute Halbjahreszahlen durch starkes Halbjahresergebnis
- Inlandsgeschäft leicht rückläufig
Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Bank Austria-Creditanstalt (BA-CA) erwarten für die Erste Bank zweistellige Zuwachsraten sowohl für das Nettozinsergebnis als auch für den Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr 2002. Als Begründung ihrer Schätzungen gaben die Experten im Vorfeld der am Dienstag anstehenden Halbjahreszahlen vor allem ein verbessertes Auslandsgeschäft an.
Die RCB geht von einem auf 795,3 Mio. Euro von 670 Mio. Euro im Vorjahres-Halbjahr erhöhten Nettozinsergebnis aus, das entspricht einer Steigerung von 18,7 Prozent. Den Vorsteuergewinn prognostiziert das Investmenthaus mit 229,9 Mio. Euro - um 18,5 Prozent höher als im Habjahr 2001.
Inlandsgeschäft leicht rückläufig
Das Inlandsgeschäft sieht RCB-Analyst Alfred Steininger dabei sogar leicht rückläufig, auch die Slovenska Sporitelna dürfte nur geringfügig zur Ergebnisverbesserung beitragen. "Das Ergebniswachstum wird von der Ceska Sporitelna ausgehen", so Steininger. Deutlich negative Auswirkungen auf das Handelsergebnis der Erste Bank sieht der Analyst von der Schwäche der Kapitalmärkte.
Prognose: Nettozinsergebnis 15,5 % höher
Bei der BA-CA prognostizieren die Wertpapierexperten für das Erste Bank-Halbjahr ein um 15,5 Prozent auf 774 Mio. Euro verbessertes Nettozinsergebnis. Den Vorsteuergewinn sehen die BA-CA-Analysten um 27,3 Prozent höher bei 247 Mio. Euro.
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