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Trotz der Neuzugänge Roland Kirchler und Stefan Marasek fiel Salzburg nach der siebenten Runde der Fußball-T-Mobile Bundesliga ans Tabellenende zurück. Im Heimspiel gegen SV Ried gab es vor 5.000 Zuschauern eine 1:3 (1:2)-Niederlage. Kirchler egalisierte zwar nach einer halben Stunde die Gäste-Führung durch Thomas Darazs (15.), aber Ibrahima Sidibe (45.) und Zeljko Radovic (91.) sorgten für den ersten Auswärtssieg der Oberösterreicher in dieser Saison.
Beiden Teams merkte man in jeder Phase der Begegnung die Nervosität durch den schwachen Saisonstart an, zu verkrampft und hektisch wurde agiert. Schon in der zweiten Minute rettete Lesiak im letzten Moment vor Schriebl, auf der Gegenseite klärte Winklhofer in der elften Minute gerade noch zur Ecke. Nach einer Viertelstunde aber brachte Darazs mit einem herrlichen Freistoß aus rund 17 Metern die Rieder in Führung.
Möglichkeit zum Ausgleich vergeben
Die Salzburger vergaben zwar zunächst fast im Gegenzug durch Brenner die Möglichkeit zum Ausgleich, aber nach einer halben Stunde sorgte Kirchler per Kopf nach Partinger-Flanke für das 1:1. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlugen jedoch wieder die Gäste zu, als Sidibe eine Angerschmid-Hereingabe mit Flachschuss verwertete.
Schwacher Schiri
Nach dem Wechsel drückten die Hausherren vorerst mächtig aufs Tempo und hatten durch Winklhofer (50.). Schriebl (63., 71./Stange) und Bukran (79.) große Möglichkeiten. Dafür übersah der schwache Schiedsrichter Daxauer ein Rot-würdiges Foul von Winklhofer an Akagündüz (62.), zudem vergab eben jener Akagündüz in der 71. Minute die Chance zur Vorentscheidung. Erneut schlug Ried aber in der Nachspielzeit zu: Lasnik scheiterte an Safar, aber Radovic war zur Stelle und drückte den Ball per Hechtkopfball zum 3:1 über die Linie.
SV Salzburg - SV Ried 1:3 (1:2)
Lehen, 5.000, Daxauer
Tore: 0:1 (15.) Darazs (Freistoß), 1:1 (30.) Kirchler, 1:2 (45.) Sidibe, 1:3 (91.) Radovic
Salzburg: Safar - Winklhofer, Laessig, C. Jank, Partinger (68. J. C. Suazo) - Pichorner, Bukran (85. Eder), Kirchler, Marasek - Brenner (61. Tomic), Schriebl
Ried: Oraze - Lesiak - Nentwich, Steininger - Kührer (69. Feichtinger), Angerschmid, Grassler, Darazs, Laimer - Akagündüz (82. Lasnik), Sidibe (76. Radovic)
Gelbe Karten: C. Jank, Kirchler, Pichorner, Tomic bzw. Akagündüz, Nentwich
Die Besten: Bukran, Kirchler, Schriebl bzw. Lesiak, Angerschmid, Akagündüz
