Donnerstag, 22. August 2002

Schimm-Ass Vera Lischka ist wieder im Kommen

  • Neuer Sponsor für die Oberösterreicherin

Die Oberösterreicherin Vera Lischka ist wieder im Kommen. Die Ex-Kurzbahn-Weltmeisterin verpasste in der vergangenen Woche bei den Militär-Weltmeisterschaften in Warendorf über 50 m Brust als Vierte nur knapp eine Schwimm-Medaille und nimmt nun die Kurzbahn-EM in Riesa (12.-15. Dezember) ins Visier. Neu an Lischkas Seite ist die Firma Kludi, Österreichs führender Armaturenhersteller. Mit dem burgenländischen Unternehmen vereinbarte die Linzerin einen für ein Jahr gültigen Sponsor-Vertrag mit Option auf Verlängerung.

Lischka war zuletzt im Dezember mit 50-m-Bronze bei der Kurzbahn-EM in Antwerpen groß in Erscheinung getreten. Nach Ausheilung ihrer in Folge aufgetretenen eitrigen Schleimbeutelentzündung in der linken Schulter musste sie ihr Comeback bei den Staatsmeisterschaften in Bad Radkersburg wegen einer Darmgrippe absagen. Jetzt geht's mit der 25-Jährige aber wieder aufwärts.

Militär-WM-Silber im Rettungsschwimmen war ein erster Achtungserfolg. "Ich kann noch nicht die Gewichte wie früher heben und muss Stabilitätsübungen für die Schulter machen, aber beim Meeting in Graz Eggenberg will ich wieder voll da sein", meinte die Zeitsoldatin. In Graz wird Mitte November geschwommen, kurz danach steht die nationale EM-Qualifikation beim Turnier der Nationen im Wiener Stadthallenbad auf dem Programm.

Erfolgreichster VÖS-Athlet in Warendorf war mit Abstand Maxim Podoprigora. Der 24-Jährige holte Gold über 200 und Silber über 100 m Brust, außerdem wurde Hannes Kalteis über 1.500 m Kraul Zweiter. Im Einzel-Rettungsschwimmen gab außer der Medaille von Lischka Gold für Jochen Guggenberger und Bronze für Markus Oblak. Dazu kamen noch ein Mal Silber und zwei Mal Bronze in den Staffeln.

22.8.2002 12:03