Raketenabwehr: USA testen seegestütztes Radarsystem
- Unter ABM-Vertrag wäre Test nicht möglich gewesen
Die USA starten heute einen erneuten Test für ihren geplanten Raketenabwehrschild. Der Test mit einer Langstreckenrakete soll über dem Pazifik erstmals mit einem seegestützten Radarsystem stattfinden. Unter dem von Washington gekündigten ABM-Vertrag wäre ein solcher Test nicht zulässig gewesen. Von der kalifornischen Luftwaffenbasis Vandenberg aus soll eine Rakete mit einer Sprengkopfattrappe abgefeuert werden.
Der Sprengkopf soll von einer vom Kwajalein-Atoll im Pazifik abgefeuerten Rakete mit Hilfe eines "kill vehicle" zerstört werden. Im Dezember hatte US-Präsident George W. Bush den Ausstieg aus dem ABM-Vertrag mit Russland von 1972 verkündet, weil er dadurch seine Pläne zum Aufbau einer Raketenabwehr behindert sah.
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