Wieder Panne in einer Swiss-Maschine
- Rauchentwicklung im Cockpit vor Landung in Zürich

Wieder eine Panne in einem Swiss-Flugzeug: Weil sich im Cockpit eines Embraer 145 kurz vor der Landung in Zürich Rauch entwickelte, hat die Crew am Dienstag um 22.27 Uhr Alarm geschlagen. Die Maschine hatte zunächst drei Flüge ohne Probleme zurückgelegt, beim vierten Flug des Tages kam es dann zu der schwachen Rauchentwicklung.
Die Landung sei dennoch ohne Probleme erfolgt, die 21 Passagiere konnten das Flugzeug auf normalem Weg verlassen. Das Büro für Flugunfalluntersuchung (BfU) habe aber eine Untersuchung eingeleitet.
Die Fluggesellschaft Swiss steht seit längerer Zeit im Gegenwind. Im Juli häuften sich die Pannen bei den Flugzeugen: 240 Flüge fielen aus, sagte Swiss-Sprecher Manfred Winkler Ende Juli. Die Mehrzahl war auf technische Probleme zurückzuführen.
Die Mängel waren unterschiedlicher Art und traten bei verschiedenen Flugzeugtypen auf. Vor allem bei den Maschinen der ehemaligen Crossair-Flotte, die auf Regionalstrecken eingesetzt würden, gab es Probleme. Die Sicherheit war laut Winkler "überhaupt nicht beeinträchtigt".
Die Swiss wollte den Ursachen der Probleme mit "höchster Priorität" auf den Grund gehen. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, zu der auch Experten der Herstellerfirmen Saab, Embraer und Avro (Jumbolino) gehörten.
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