Häf´n-Liebe: Happyend vor dem Traualtar
- Nach der Hochzeit musste Bräutigam wieder zurück in die Zelle
- Justizwachebeamtin versteckte Häftling 8 Monate in Wohnung
Happyend für die Häf´n-Liebe, die im Sommer für große Aufregung sorgte: Jene Justizwachebeamtin, die einem Häftling bei der Flucht half und ihn acht Monate lang in ihrer Wohnung versteckte, durfte den geliebten Mann jetzt heiraten. Aber nach dem Jawort musste der Bräutigam wieder zurück in seine Zelle.
Aus Liebe hatte die 28-jährige Wienerin einem Häftling die Flucht ermöglicht und ihn acht Monate lang versteckt. Dieser Fall ist im Juni aufgeflogen. Am Montag hat die Frau "ihren" Erich B. in Wien-Favoriten geheiratet. Das berichtete die "Kronen-Zeitung" in ihrer Dienstag-Ausgabe. Danach ging es für den 40-Jährigen wieder zurück in die Zelle.
Begonnen hatte die Affäre in der Justizanstalt Simmering. Die mittlerweile aus dem Justizdienst ausgetretene Julia S. hatte als Wachebeamtin gearbeitet, Erich B. saß wegen Betrugs ein. Auf harmlose Plaudereien folgten Liebesbriefe. Den Ausgang für einen Spitalsbesuch nützte das Pärchen dann zur Flucht. Monatelang hatte sich der Mann in der Wohnung seiner Geliebten in Wien-Alsergrund versteckt. Aufgeflogen war die Sache, nachdem in der Justizanstalt Gerüchte über die Liebesaffäre aufgetaucht waren.
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