"FPÖ muss von Haider Solidarität einfordern können"
- Nach FP-internen Streitereien: Gorbach gegen Sonderparteitag
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Turbulenzen in der FPÖ, und das vor dem Wahlkampf. FP-Vizechef Hubert Gorbach bezichtigt im Interview mit dem aktuellen NEWS auch das "einfache Parteimitglied" Jörg Haider der Mitschuld an den internen Querelen und meint: "Ich würde mir wünschen, dass wir zuerst intern mehr debattieren und klarlegen, wer womit in die Öffentlichkeit geht."
"In der Regel wird das im Wahljahr die Vizekanzlerin sein. Wenn wir das nicht schaffen, kennen sich die Wähler nicht mehr aus.", meint Gorbach weiter.
Haider frustriert?
Zu den Motiven für Jörg Haiders parteikritische Interviews der letzten Zeit befragt, meint Gorbach: "Möglicherweise spielt da auch eine gewisse Frustration, etwa über den Fall Gaugg mit. Haider hat zu Recht eine Sonderstellung. So ewas macht die Arbeit in der Partei aber nicht unbedingt leichter. Jedenfalls sollten alle ein Jahr vor der Wahl an Erfolgen interessiert sein. Da rede ich doch nicht von Misserfolg. Diese Solidarität muss die FPÖ von Haider einfordern können. Man darf das Profil der Vizekanzlerin nicht zerstören. Wir wollen doch alle gemeinsam, dass nach so vielen Erfolgen nicht alles den Bach runtergeht."
Zur Zukunft der FPÖ hofft Gorbach auf "Integration Haiders statt Machtkampf, etwa per Teamwahlkampf. Das will auch die Parteibasis." Jedenfalls solle es keinen FP-Sonderparteitag geben.
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