Babcock: Keine Sammelklagen in den USA
- US-Tochter BBCC "gesundes Unternehmen"
Die finanziell schwer angeschlagene Babcock Borsig AG aus dem deutschen Oberhausen wehrt sich: Sie bezeichnet einen Bericht der Tageszeitung "Die Welt" vom Mittwoch über drohende Sammelklagen von Asbest-Opfern in den USA als falsch.
Der Vorstandsvorsitzende Horst Piepenburg habe die Sammelklagen entgegen dem im Internet verbreiteten Bericht nicht bestätigt, teilte das Unternehmen mit. Weder gebe es Klagen gegen Babcock, noch seien welche angekündigt.
Allerdings gibt das Unternehmen zu, dass Forderungen von Asbest-Opfern bestehen. Alle diese Forderungen in den USA werden aber, so Babcock, direkt an den Vorbesitzer des BBCC-Betriebes, das US-Unternehmen Ashland Oil, weitergeleitet.
Unwahr sei auch die Behauptung der "Welt", die BBCC sei insolvenzgefährdet. Babcock zufolge ist die US-Tochter, anders als der krisen-geschüttelte Mutterkonzern in Deutschland, ein gesundes Unternehmen.

