NEOPLAN ruft Reisebusse in die Werkstatt zurück
Der deutsche Bushersteller NEOPLAN hat mehr als 2000 Fahrzeuge zur Überprüfung in die Werkstatt zurückgerufen. NEOPLAN bestätigte am Montag in Stuttgart in einer Mitteilung einen Bericht des "Spiegel", wonach an den Hinterachsen von potenziell 2.443 Reisebussen Schäden auftreten können.
Die Kunden seien schriftlich informiert worden, dass eine Prüfung erforderlich sei. Reparaturlösungen seien vorhanden, ein Sicherheitsrisiko für die betroffenen Fahrzeuge bestehe nicht.
Gleichzeitig dementierte der zum MAN-Konzern gehörende Bus-Bauer den "Spiegel"-Hinweis, ein technischer Fehler eines NEOPLAN-Gelenkbusses könnte für einen Unfall mit sechs Toten bei Innsbruck im vergangenen Mai verantwortlich sein. Technische Ursachen seien ausgeschlossen, hieß es.
Die österreichische Staatsanwaltschaft hat nach Angaben des Nachrichtenmagazins in dem Fall ein Ermittlungsverfahren gegen NEOPLAN wegen Fahrlässigkeit eingeleitet.

