Tumpel will arbeitsrechtliche Absicherung für Helfer
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Höhere Steuern für Hochwasser-Opfer?
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"Gröbste Dreck- arbeit ist vorbei"
Österreich muss mit den Auswirkungen der schlimmsten Naturkatastrophe seit 1945 fertig werden. Im Mittelpunkt stehen hierbei in den kommenden Wochen Aufräumarbeiten, die Wiedereinrichtung der Infrastruktur sowie die Entschädigung der Opfer. Die arbeitsrechtliche Absicherung freiwilliger Helfer forderte dazu passend am Samstag Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel.
Der Fall einer fristlosen Entlassung eines Feuerwehrmannes, der im Kamptal bei Bergungsarbeiten geholfen habe, zeige, wie wichtig solch eine Absicherung wäre. In den vergangenen Tagen seien tausende freiwillige Helfer im Einsatz gewesen, um Menschen vor dem Hochwasser zu retten und noch größeren Schaden abzuwenden. Obwohl sich viele Betriebe bereit erklärt hätten, Mitarbeiter, die einer Hilfsorganisation angehören, für die Dauer des Katastropheneinsatzes freizustellen, sei eine umfassende arbeitsrechtliche Absicherung dringend notwendig.
ÖGB-Hotline zu Arbeitsrechtsfragen
Angesichts der vielen strittigen Fragen im Bereich des Arbeitsrechtes richtet der ÖGB eine eigene Hotline für Hochwasseropfer ein. ÖGB-Experten geben dabei zu Themen wie Entgeltfortzahlung oder Kurzarbeit am Montag, 19. August sowie am Donnerstag, 22. August, jeweils zwischen 15.00 und 18.00 Uhr, Auskunft zu Fragen des Arbeitsrechts. Das teilte der ÖGB am Sonntag in einer Aussendung mit. Die entgeltfreie Hotline-Nummer: 0800/080 45 242.

