Mittwoch, 14. August 2002

Romario will bis zum 1.000. Torerfolg kicken

  • Torjäger lockte 67.000 ins Stadion und erzielte zwei Treffer

Romario hat seine Nichtberücksichtigung für die Fußball-WM-Endrunde durch den inzwischen zurückgetretenen Teamchef Luiz Felipe Scolari weggesteckt. Der Brasilianer ist wieder zu dem zurückgekehrt, was er am liebsten tut und am besten kann: Zum Toreschießen. Der bereits 36-jährige Stürmerstar schoss in seinem Debütmatch für Fluminense gegen Cruzeiro (5:1) zwei Tore und hält nun nach eigenen Angaben bei 843 Treffern.

Romario hat seine Nichtberücksichtigung für die Fußball-WM-Endrunde durch den inzwischen zurückgetretenen Teamchef Luiz Felipe Scolari weggesteckt. Der Brasilianer ist wieder zu dem zurückgekehrt, was er am liebsten tut und am besten kann: Zum Toreschießen. Der bereits 36-jährige Stürmerstar schoss in seinem Debütmatch für Fluminense gegen Cruzeiro (5:1) zwei Tore und hält nun nach eigenen Angaben bei 843 Treffern.

Romario als Publikumsmagnet
"Ich möchte meine Karriere erst beenden, wenn ich die 1.000 erreicht habe", meinte Romario, der hauptverantwortlich dafür war, dass 67.000 Fans ins Maracana-Stadion gekommen waren. Das war die mit Abstand höchste Zuschauerzahl in der Auftaktrunde der brasilianischen Fußballmeisterschaft.

Sturer Teamchef
"Besonders motiviert mich, wenn die Leute massenhaft meinen Namen rufen. Ich liebe es einfach Fußball zu spielen und es würde mir sehr schwer fallen, aufzuhören", sagte der alternde Torjäger, der nach dem Gewinn des WM-Titels 1994 sehr gerne auch die WM-Endrunden 1998 und 2002 bestritten hätte. Vor vier Jahren war er jedoch wegen einer Muskelverletzung nicht dabei, heuer wegen der Sturheit des Teamchefs, der sogar dem Drängen von Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso widerstanden hatte.

Wandervogel Wanderley
Die 1:5-Schlappe gegen Fluminense hat Cruzeiro-Trainer Marco Aurelio schon nach der ersten Runde den Posten gekostet. Er wurde gefeuert und wurde durch den früheren Teamchef Wanderley Luxemburgo ersetzt, der allerdings erst den noch aufrechten Vertrag mit Palmeiras lösen musste. Wanderley ist offensichtlich auch ein Wandervogel. Für ihn ist es nach seiner Entlassung als Teamchef vor knapp zwei Jahren schon der dritte Klub nach Corinthians und Palmeiras, die er schon einst trainiert und auch zu Titelgewinnen geführt hatte.

14.8.2002 10:11