23 Tote bei Busunglück in russischer Provinz
- Grund: Bremsen versagten
Bei einem Busunglück in der russischen Provinz sind am Sonntag 23 Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche verletzt worden. Ursache: Bremsversagen.
Bei einem zweiten Busunglück in der Türkei sind dann am Abend mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen. Ursache: Auch hier Bremsversagen!
Türkei
Der Bus hatte sich auf der Autobahn in der Nähe der Stadt Tarsus an der Mittelmeerküste nach einem Bremsversagen überschlagen und war im Straßengraben gelandet. 34 Insassen wurden verletzt, 31 fanden den Tod. In dem Bus sollen auch viele Kinder gewesen sein, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu. Das Unglück ereignete sich nahe der südtürkischen Stadt Adana.
Bei den Insassen handelte es sich um Gläubige auf der Rückfahrt von einer jährlichen religiösen Feier in der Provinz Nevsehir. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Anatolia berichtete, rasten mindestens sechs weitere Fahrzeuge, darunter ein Bus und ein Lastwagen, in die Unfallstelle.
Russland
Bei dem überalterten und mit 58 Menschen völlig überfüllten russischen Bus versagten nach Behördenangaben die Bremsen, so dass er in der Teilrepublik Tschuwaschien an der Wolga in eine Schlucht stürzte und sich überschlug. Die Passagiere waren alles Bauern, die auf den Markt des Dorfes Jantikowo fahren wollten.
Für die meisten Menschen in der weiten russischen Provinz sind die selten fahrenden Busse das einzige Verkehrsmittel. Der technische Zustand der Vehikel ist zumeist schlecht.
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