Zwei britische ISAF-Soldaten in Afghanistan getötet
In Afghanistan sind zwei britische Soldaten der multinationalen Schutztruppe ISAF getötet worden. Das teilte ein ISAF-Sprecher am Samstag in Kabul mit. Es handelte sich dabei jedoch nicht um einen "feindlichen Angriff".
Die USA sind über die Verschlechterung der Sicherheitslage in Afghanistan zunehmend beunruhigt und stellen sich auf eine lang andauernde militärische Präsenz in dem asiatischen Land ein. In der Nacht auf Freitag war ein Anschlag auf das Kabuler Ministerium für Telekommunikation verübt worden. US-Eliteeinheiten im Zentrum Afghanistans war es am Freitag gelungen, einen Raketenangriff auf eine ihrer Unterkünfte zu vereiteln.
Die beiden britischen ISAF-Soldaten in Afghanistan sind nach Angaben eines ISAF-Sprechers in Kabul nicht bei einer "feindlichen Aktion" ums Leben gekommen. Weitere Einzelheiten wollte der Sprecher Steve Odell nicht nennen, weil die Familienangehörigen noch nicht in Kenntnis gesetzt worden seien. Bereits früher in diesem Jahr war ein britischer ISAf-Soldat bei einem Schießunfall tödlich verunglückt. Das britische ISAF-Kontingent umfasst etwa 350 Mann. Insgesamt ist die mit UNO-Mandat operierende Truppe, an der sich 20 Länder, knapp 5000 Mann stark.
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