Schwerste Überschwemmungen seit zehn Jahren
- Weit über 1.000 Tote in China
Reißende Flüsse, die über die Ufer treten und Wassermassen, die tage- und wochenlang vom Himmel stürzen - auf der ganzen Welt sind jedes Jahr Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen. Vor allem in Asien bleibt der Kampf gegen die oft Naturgewalten vergeblich, wenn ganze Landstriche in den Fluten versinken.
Tausende verlieren dabei ihr Zuhause, ihre Existenz, ihr Leben. Die Nachrichtenagentur AFP gibt einen Überblick über die weltweit schwersten Überschwemmungen der vergangenen zehn Jahre:
2000: Im Nordwesten Indiens sterben mehr als 1.350 Menschen durch die Überflutungen.
1999: Mehr als 1.000 Menschen ertrinken im Norden Chinas.
1998: In Mexiko sterben 1.000 Menschen bei Überschwemmungen. In Pakistan verlieren 1.500 Menschen ihr Leben. In Indien sterben insgesamt mehr als 2.800, in China über 4.000. In Bangladesch gibt es 1.200 Tote, 30 Millionen Menschen verlieren dort ihr Obdach. Zwei Drittel des Landes sind überflutet.
1997: 2.200 Tote werden nach Überschwemmungen im Süden Somalias gezählt.
1996: In Zentralchina sterben 3.000 Menschen.
1995: 125 Millionen Chinesen sind von Überschwemmungen betroffen, 1.500 sterben.
1994: In China gibt es 2.000 Tote, in Indien fallen 1.200 Menschen den Wassermassen zum Opfer.
1993. 2.000 Menschen sterben in Nepal, weitere 1.000 in Indien und Bangladesch. In China ertrinken 3.300 Menschen.
1992: In Pakistan gibt es 3.000 Tote und Vermisste, in China sterben 1.000 Menschen durch Überschwemmungen.
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