Irak-Opposition: Saddams Sohn bei Attentat verletzt
- Vorfall in Bagdad nicht bestätigt

Der jüngere Sohn des irakischen Präsidenten Saddam Hussein, Kusai, ist nach Angaben des Irakischen Nationalkongresses (INC) bei einem Attentatsversuch vor zwei Wochen am Arm verletzt worden. Die in London ansässige Exil-Oppositionsgruppe berichtete, zwei Regimegegnern sei es am 1. August gelungen, mit einem Auto in einen Konvoi von Kusais Sicherheitsleuten einzudringen und mit einer Maschinenpistole auf Kusai zu schießen.
An einer Straßensperre sei das Fahrzeug der Täter danach unter Beschuss geraten und explodiert, hieß es zu dem Zwischenfall weiter. Die Attentäter seien in ihrem Auto verbrannt. Die arabische Zeitung "Al-Sharq al-Awsat" berichtete am Mittwoch, bisher gebe es keine unabhängige Bestätigung für den Vorfall.
Der INC gehört zu den sechs irakischen Oppositionsgruppen, die am vergangenen Wochenende von der US-Regierung zu Gesprächen nach Washington eingeladen worden waren. Kusai hat im irakischen Partei- und Staatsapparat mehrere wichtige Positionen inne und wird von Saddam Hussein angeblich als Nachfolger aufgebaut.
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