Nordkorea: Delegation zu Gesprächen in Seoul
- Verzögerung nach Streit um Tagesordnung

Mit Verspätung haben in Seoul die ersten Gespräche auf Ministerebene zwischen Südkorea und Nordkorea seit acht Monaten begonnen. Zunächst hatte am Montag ein Streit um die Tagesordnung des dreitägigen Treffens für eine Verzögerung gesorgt. Bei den Beratungen soll es vor allem um die wirtschaftliche Zusammenarbeit, den Ausbau der Verkehrsverbindungen sowie weitere Zusammenführungen von Familien gehen.
Möglicherweise ist Seoul auch zu einer Hilfslieferung von 300.000 Tonnen Reis für den Hunger leidenden Norden bereit. Zudem will Südkorea militärische Gespräche über das Seegefecht vom 29. Juni führen, bei dem nach südkoreanischen Angaben mindestens vier Südkoreaner und 13 Nordkoreaner ums Leben kamen. Die koreanische Halbinsel ist seit dem Ende des Koreakriegs 1953 geteilt. Formell befinden sich die beiden Nachbarländer bis heute im Kriegszustand.
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