S&T erhält Millionen-Aufträge aus der Ukraine
- Wiener EDV-Dienstleister zieht 3,7 Millionen Euro an Land

Der vorwiegend in Osteuropa tätige Wiener EDV-Dienstleister S&T hat zwei Aufträge für die Installation von neuen, leistungsstarken Verrechnungs- und Buchhaltungssystemen erhalten. Der Gesamtwert der Aufträge für zwei der 25 ukrainischen Stromanbieter beträgt 3,7 Millionen Euro.
Die an der europäischen Wachstumsbörse Nasdaq Europe und an der Wiener Ostbörse Newex gelistete S&T erhielt nach eigenen Angaben von Montag einerseits den Zuschlag für einen Auftrag im Wert von 1,6 Mill. Euro des Energieversorgers Joint Stock Company (JSC) EC ZhitomirOblEnergo für die Installation einer Hardware-Infrastruktur mit High-End UNIX-Servern an allen 34 Standorten sowie für Software, die die bisherigen, langsamen Verrechnungs- und Buchhaltungssysteme ersetzen soll. Mit der Arbeit an den neuen Systemen wurde im Mai 2002 begonnen. Außerdem habe der regionale Energieanbieter JSC EC OdessaOblEnergo eine ähnliche Lösung im Wert von 2,1 Mill. Euro geordert. Mit diesen Arbeiten sei im Juni 2002 begonnen worden.
Beide Geschäftsabschlüsse werden im 3. und 4. Quartal 2002 ergebniswirksam, erklärte S&T am Montag in einer Ad-hoc-Mitteilung. Im Rahmen gesonderter Aufträge sei S&T zudem für Wartung und Support in den kommenden drei Jahren verantwortlich.
Im 1. Quartal 2002 hat S&T wie berichtet im Periodenvergleich 4 Prozent Umsatzplus auf 34 (32,8) Mill. Euro erzielt und einen Einbruch beim Betriebsergebnis von 41 Prozent auf 614.000 Euro nach 1,041 Mill. Euro hinnehmen müssen.

