Co-Titelfavorit GAK sieglos Letzter
- Stadtrivale Sturm an der Tabellenspitze
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·Wieder 1:1
Rapid holt mit Glück Punkt gegen Austria
·5. BL-Runde I
Sturm schlägt Admira klar mit 3:0
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Ried vs. Kärnten chancenlos - 0:3
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Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
·Lawaree siegt
Torschützen-
liste 2002/03
Das hätte wohl vor Saisonbeginn niemand vermutet. Am 6. Juli mit dem klaren 3:0 gegen den SK Sturm zum zweiten Mal in der Klub-Geschichte Supercup-Sieger geworden, liegt der GAK nach fünf Runden der T-Mobile-Fußball-Bundesliga mit zwei mageren Punkten zehn Zähler hinter dem führenden Lokalrivalen auf dem letzten Platz. Vor einem Jahr waren die Rotjacken nach fünf Spielen noch hinter dem FC Tirol Tabellenzweiter gewesen. Und der Stadtrivale Sturm hat die Tabellenspitze erobert.
Das 0:1 im Schwarzenegger-Stadion am Samstagabend gegen die in dieser Saison erstmals siegreichen Salzburger bedeutete nicht nur die dritte Saison-Niederlage der Grazer, sondern vier Tage vor dem "vielleicht wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte", dem ersten Qualifikationsduell mit Lok Moskau um den Einzug in die Millionen-Champions League, einen auch psychologischen k.o.-Schlag.
Katastrophe
GAK-Trainer Thijs Libregts konstatierte wieder einmal Probleme gegen defensiv eingestellte Mannschaften, zu wenig Durchsetzungsvermögen im Mittelfeld und auch von den Flanken wäre nichts gekommen. Torschützenkönig Ronnie Brunmayr sprach von einer Katastrophe. "Bis zum Sechzehner läuft es, dann sind wir mit unserem Latein am Ende", meinte der Stürmer, der in fünf Runden erst einmal getroffen hat. Vor einem Jahr hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Tore auf dem Konto. In der nächsten Runde müssen die Grazer zu Rapid nach Wien.
Neuerwerbung schoss Siegestor
Salzburg-Trainer Lars Söndergaard, der ja nach vier Niederlagen in Folge auch schon unter Druck geraten war, konstatierte seiner Mannschaft ," hinten gut gestanden und den GAK kontrolliert zu haben". Dass ausgerechnet Neuerwerbung Roland Kirchler das Siegestor schoss, war für den Tiroler zum Einstand natürlich besonders schön. Der wollte aber nichts von einem "Kirchler-Effekt" wissen. Interessant, dass die Tiroler gegen den GAK immer gewonnen hatten, wenn der Roland traf. Diese Serie setzte er nun bis auf weiteres auch im Salzburg-Dress fort.
Paschinger "wollten nicht" an die Spitze
Acht Punkte mehr als der GAK hat Aufsteiger SV Pasching schon gesammelt. Es hätten auch zehn sein können, falls die Oberösterreicher am Samstag im zweiten Nachtragsspiel gegen Bregenz (0:0) das zum Sprung an die Tabellenspitze notwendige Tor geschossen hätten. Sie vergaben aber vor allem nach der Pause ihre Chancen, vorher hätten die ebenfalls noch sieglosen Vorarlberger führen können. Immerhin waren die Neuen heuer schon nach Runde zwei und drei voran gelegen und hatten mit drei Startsiegen als erster Aufsteiger Bundesliga-Geschichte geschrieben.
Bregenz am drittletzten Platz
Georg Zellhofer, der nach seiner Knieoperation erstmals wieder auf der Bank saß, nahm die verpasste Gelegenheit nach außen hin zumindest gelassen. "Mit dem Remis können wir leben", meinte der Trainer, dessen Aufmerksamkeit nach wie vor dem Sammeln von Punkten gegen den Abstieg gilt. Zufrieden war auch Bregenz-Coach Rainer Hörgl, dessen Mannschaft mit drei Zählern den drittletzten Platz einnimmt und im Heimspiel am 17. August gegen Admira/Wacker den ersten Saisonsieg erhofft, während Pasching in Ried zum OÖ-Derby antreten muss.
Nachtragsspiele zur 5. Runde
SV Pasching - SW Bregenz 0:0
Pasching: Schicklgruber - Metlitskij - Knabel, Wisio - Huspek, Kovacevic, Kahraman (85. Datoru), Kafkas (46. Horwath), Sarac - Kuljic (58. Mair), Glieder
Bregenz: Tolja - Pircher - Ikanovic, Geiger - E. Akwuegbu (60. Eller), E. Kulovits, Rosicky, Pedersen, Mattle (82. L. Unger) - Lawaree, Klausz (63. Mehlem)
Gelb-Rote Karte: Geiger (61./Foul)
Weitere gelbe Karten: keine
Die Besten: Schicklgruber, Knabel, Horwath bzw. Pircher, Kulovits
GAK - SV Salzburg 0:1 (0:1)
Tor: 0:1 (26.) Kirchler
GAK: Almer - Tokic - Pötscher, Yobo - Ramusch, Aufhauser, Bazina, Ceh (65. Gislason), Hastings (71. Halmosi) - Brunmayr, Kusi-Asare (59. Kollmann)
Salzburg: Safar - Winklhofer - Laessig, Ch. Jank, Partinger (76. J. Suazo) - Friedl, Woldeab, Pichorner, Kirchler, Schoppitsch (78. Schriebl) - Brenner
Gelbe Karten: Yobo, Ramusch bzw. Pichorner, Kirchler, Schoppitsch, Suazo
Die Besten: Ramusch, Bazina bzw. Winklhofer, Jank, Kirchler
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