Maier-Unfall: Rentner zu 2.750 € Geldstrafe verurteilt
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Präsentation bei der WM in St. Moritz!
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Maiers Trainings- unfall in Chile
Erste Entscheidung in der Causa "Maier-Unfall": Gegen jenen Rentner aus dem Raum München, der vor einem Jahr in Radstadt den schweren Verkehrsunfall von Hermann Maier verursacht hatte, ist nun der Strafbefehl erlassen worden. Der 74-jährige Deutsche wurde nach Angaben seines Anwalts wegen Körperverletzung durch Fahrlässigkeit zu einer Geldstrafe von 2.750 Euro und einem Monat Fahrverbot verurteilt. Dagegen legte der Anwalt Einspruch ein.
Bei dem Unfall war Maier mit seinem Motorrad gestürzt und hatte sich folgenschwere Beinverletzungen zugezogen, die u.a. seine Olympiateilnahme unmöglich machten. Nach Ansicht der Münchner Staatsanwaltschaft hatte der Rentner am 25. August 2001 die nötige Sorgfaltspflicht beim Linksabbiegen mit seinem Auto vermissen lassen und so den Unfall verursacht. Die österreichischen Behörden hatten die Unfallakten mit der Bitte um Strafverfolgung nach München weitergeleitet.
Maier-Comeback in Sölden?
Hermann Maier selbst arbeitet derzeit fieberhaft an seinem Comeback. Die Hoffnung des Herminators: "Ich arbeite daran und möchte in Sölden am Start sein. Das ist ein großer Wunsch von mir." Über seine finanzielle Zukunft braucht sich Maier jedenfalls keine Sorgen zu machen. Am Fuße des Wiener Riesenrades unterzeichnete er mit der Raiffeisen einen Sponsoring-Vertrag über weitere zwei Jahre.
Sponsor-Vertrag mit Raiffeisen verlängert
In gewisser Hinsicht ist Hermann Maier schon wieder ganz der Alte: bei der Verlängerung der Sponsor-Partnerschaft mit der Raiffeisen Bankengruppe ließ der Salzburger Skistar vergangene Woche am Fuße des Wiener Riesenrades rund 40 Journalisten eine halbe Stunde lang warten. Nach seiner verspäteten Ankunft unterzeichnete der zweifache Olympiasieger von 1998 in Anwesenheit von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und Raiffeisen-Werbechef Leodegar Pruschak seinen Sponsor-Vertrag um weitere zwei Jahre, plauderte über ein mögliches Comeback beim Weltcup-Auftakt in Sölden (27. Oktober) und drehte im Anschluss daran die erste Riesenrad-Runde seines Lebens.
"Aufrichtige Partnerschaft"
"Hermann Maier ist der populärste Sportler Österreichs und ein Vorbild für die Jugend. Wir erreichen mit ihm eine herausragende Sponsorwirkung", strahlte Pruschak nach der Verlängerung des Kontraktes und verwies auf Umfrageergebnisse, die die Wirkungskraft von Maier als Medien- und Werbepartner deutlich unterstreichen. "Ich habe mich in den letzten Jahren sehr, sehr wohl gefühlt. Wir haben eine ehrliche, aufrichtige Partnerschaft", zeigte sich auch der "Herminator" erfreut und erinnerte sich an die WM 1999 in Vail, wo er mit seinem neuen, gelben Helm gleich Abfahrts-Weltmeister wurde.
