Vulkanausbruch in Papua-Neuguinea
- 8.000 Menschen auf der Flucht
In Papua-Neuguinea ist der Vulkan Mount Pago ausgebrochen und hat bis zu 8.000 Menschen in die Flucht getrieben. Der Berg habe glühendes Gestein und Asche bis zu sechs Kilometer in den Himmel geschleudert, meldeten australische Medien.
Mehrere Dörfer am Fuße des Vulkans auf der Insel New Britain seien von einer dicken Ascheschicht begraben. Der Flughafen nahe der Stadt Kimbe sei wegen des Ausbruchs, der bereits am Montag begonnen habe, bis auf weiteres geschlossen. Bisher sei durch die Eruption allerdings niemand verletzt worden, hieß es weiter.
Der Mount Pago war zuletzt in den zwanziger Jahren ausgebrochen. 1994 war die Stadt Rabaul an der Nordspitze New Britains zum Großteil zerstört worden, nachdem zwei benachbarte Vulkane gleichzeitig ausgebrochen waren. Damals hatten 30.000 Menschen fliehen müssen.
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