Donnerstag, 8. August 2002

Fast 70 Tote bei Überschwemmungen in China

  • Tote und Verletzte bei Unwettern in Korea

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Zentralchina sind erneut 70 Menschen ums Leben gekommen. Damit steigt die offiziell bestätigte Zahl der Toten durch die sommerlichen Unwetter in China auf mehr als 900. Schwer betroffen waren vier Städte in der Provinz Hunan, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete. Zuvor gab es schon Tote bie Unwettern in Korea.

Die wirtschaftlichen Schäden wurden auf zwei Milliarden Yuan (249 Mill. Euro) beziffert. Allein in Chenzhou kamen 21 Menschen durch einen Erdrutsch und die Fluten ums Leben. Fast die Hälfte der Stadt war überschwemmt. Nahe dem Beihu-See liefen auch viele kleine Gruben voll, in denen Bergarbeiter eingeschlossen wurden.

Tote und Verletzte in Korea
Heftige Regenfälle haben in dieser Woche in Nord- und Südkorea 8.000 Hektar Ackerland überschwemmt und mehr als 2.000 Bewohner aus ihren Häusern vertrieben. Wie die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KNCA am Donnerstag meldete, kamen im Norden zahlreiche Menschen ums Leben oder wurden verletzt.

Genaue Zahlen wurden nicht genannt. In den Provinzen Phyongan und Hwanghae fielen bis zu 500 Millimeter Regen. Straßen, Häuser, Bahnanlagen und Brücken wurden beschädigt. In Südkorea kamen seit Sonntag mindestens fünf Menschen in den Unwettern um, sieben weitere wurden vermisst.

8.8.2002 08:00